Saisonabschluss der 2. Triathlon-Bundesliga Nord in Hannover: Klassenerhalt der Herren und Top-10-Etablierung der Frauen
Saisonabschluss der 2. Triathlon-Bundesliga Nord in Hannover: Klassenerhalt der Herren und Top-10-Etablierung der Frauen

Saisonabschluss der 2. Triathlon-Bundesliga Nord in Hannover: Klassenerhalt der Herren und Top-10-Etablierung der Frauen

Der traditionelle Saisonabschluss der 2. Triathlon-Bundesliga Nord am Maschsee in Hannover bot anspruchsvolle Bedingungen und letztlich doppelten Grund zum Jubeln für die Tri-Geckos Dortmund. Bei extremen Windverhältnissen erkämpfte sich die Herrenmannschaft der Tri-Geckos mit dem 13. Gesamtrang den Verbleib in Deutschlands zweithöchster Triathlon-Spielklasse und behauptete sich im direkten Abstiegskampf gegen die Teams aus Aachen und Oldenburg. Zeitgleich bestätigte die Frauen-Startgemeinschaft der Geckos mit dem Tri-Team Hagen ihr Potenzial nach dem Aufstieg: Mit Rang 9 in der Endabrechnung etablierte sich das Team direkt in den Top 10 der Liga.

Logistische Vorbereitung und Teambuilding am Finalwochenende

Die Grundlagen für den Erfolg am Wettkampftag wurden bereits im Vorfeld gelegt. Um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten, reisten die Teams mit dem Edelhelfer-Bulli bereits am Freitag an.

In Hannover trifft traditionell die gesamte deutsche Triathlon-Elite aufeinander, da der Saisonabschluss der 1. und 2. Bundesliga im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung ausgetragen wird. Der Auftakt des Wochenendes stand daher ganz im Zeichen des vereinsübergreifenden Zusammenhalts. Ein gemeinsames Abendessen führte alle drei Mannschaften – die Frauen der 1. Bundesliga des Tri-Teams Hagen sowie die Frauen der 2. Bundesliga (SG Tri-Team Hagen / Geckos Dortmund) und die Herren der 2. Bundesliga (Tri-Geckos Dortmund) zusammen.

Taktische Leistung im Abstiegskampf: Der Rennverlauf der Herren

Die Ausgangslage vor dem Startschuss verlangte dem Herrenteam vollen Einsatz. Auf Tabellenplatz 13 liegend, hatten die Tri-Geckos den Klassenerhalt aus eigener Kraft in der Hand, mussten jedoch die direkten Verfolger aus Aachen und Oldenburg auf Distanz halten.

Die Radstrecke entlang des Maschsees entwickelte sich aufgrund extremer Windböen zum entscheidenden Kriterium. Die Böen rissen das Feld immer wieder auseinander, was zu einer ungewöhnlich hohen Anzahl kleinerer Radgruppen führte. Unter diesen Bedingungen bewies Davut Andexer seine Form im Schwimmen: Mit einer Zeit von 10:12 Minuten stieg er in der vorderen Gruppe aus dem Wasser und sicherte sich einen Platz in der ersten großen Radgruppe.

In der abschließenden Disziplin stellte Till Krautwurst erneut seine Laufstärke unter Beweis. Mit der 17.-besten Laufzeit des gesamten Starterfeldes (17:03 Minuten) machte er zahlreiche Plätze gut und erreichte auf Rang 48 als schnellster Gecko die Ziellinie. Julius Schneider folgte auf Platz 53. Davut Andexer finishte auf Rang 56, während Luis Austinat auf Platz 63 das Mannschaftsergebnis vervollständigte.

Von großer Bedeutung war die Rückkehr von Konstantin Krüger ins Team. Obwohl seine Platzziffer als fünfter Läufer nicht direkt in das Teamergebnis eingegeben wurde, hielt er durch seine Positionierung vor Athleten der Aachener Konkurrenz die Tri-Geckos auf Kurs zum Klassenerhalt. In der Tageswertung belegten die Tri-Geckos Dortmund den 14. Platz mit Platzziffer 220 und setzten sich hauchdünn gegen das Team aus Aachen (Platzziffer 222) durch.

Debüt und Windkampf: Das Frauenrennen der Startgemeinschaft

Als Aufsteigerinnen galt es für das Frauen Team, den Platz unter den Top-10 abzusichern. Zudem gab Annabelle Brandt aus der Tri-Gecko Jugend im Rahmen des Rennens am Maschsee ihr Debüt im Bundesliga-Kader der Frauen.

Lene Meierjürgen und Ninja Schweppe kamen nahezu zeitgleich aus dem Wasser und fanden schnell Anschluss an eine solide Radgruppe, die ein hohes Grundtempo halten konnte. Lotte Langosch und Debütantin Annabelle Brandt zeigten ebenfalls eine überzeugende Schwimmleistung und verließen den Maschsee innerhalb der Top 40 des Feldes.

Auf der Radstrecke wurden Langosch und Brandt jedoch durch heftige Böen aus ihren jeweiligen Gruppen gerissen und so mussten beide Athletinnen ein kräfteraubendes Einzelzeitfahren gegen den starken Gegenwind bestreiten. Trotz dieses kräfteraubenden Radrennens zeigten beide hervorragende Laufleistungen: Annabelle Brandt setzte bei ihrem Einstand mit 22:08 Minuten die schnellste Laufzeit aller vier Startgemeinschafts-Athletinnen, eng gefolgt von Lotte Langosch mit 22:59 Minuten. Lene Meierjürgen (Rang 44) und Ninja Schweppe (Rang 45) sicherten das Teamergebnis in den Top 45 ab.

Statistische Auswertung der Saisonabschluss-Tabellen 2026

Die Resultate von Hannover bildeten den Schlusspunkt einer Saison über insgesamt fünf Wettkampfstationen. Die Abschlusstabellen verdeutlichen die ausgeglichene Leistungsdichte der Liga sowie die erreichten Etappenziele der Dortmunder Teams.

Das Herrenteam der Tri-Geckos schließt die Saison mit 43 Wertungspunkten auf Rang 13 ab. Durch die Punktetausche in Hannover behauptete sich Dortmund vor dem Aachen (41 Punkte) und den Bären Oldenburg (38 Punkte) und sicherte sich damit das Startrecht für die kommende Zweitligasaison aus eigener Kraft.

Die Frauen-Startgemeinschaft beendet ihre Aufstiegssaison mit 64 Wertungspunkten auf einem hervorragenden Platz 9.