Gecko-Power in Neuss: Nachwuchs der Tri-Geckos glänzt bei NRW-Kadersichtung
Gecko-Power in Neuss: Nachwuchs der Tri-Geckos glänzt bei NRW-Kadersichtung

Gecko-Power in Neuss: Nachwuchs der Tri-Geckos glänzt bei NRW-Kadersichtung

Am vergangenen Wochenende versammelte sich der Nachwuchs des nordrhein-westfälischen Triathlon-Nachwuchses in Neuss zur ersten großen Standortbestimmung der Saison. Im Rahmen des NRW-Nachwuchscups (NWC) bat der NRWTV zur Kadersichtung. Mittendrin: Eine kleine aber starke Delegation der Tri-Geckos Dortmund.

Noah Krautwurst beim 3.000 Meter-Lauf 📷Stefan Rössel

Der Weg in den Landeskader führt über die Kadersichtung. In Neuss standen für die jungen Athleten keine klassischen Triathlon-Wettkämpfe an, sondern spezifische Leistungsüberprüfungen in den Teildisziplinen Schwimmen und Laufen. Je nach Altersklasse variierten die Anforderungen: Während die jüngeren Schüler-Klassen (Schüler A) einen 1.000-Meter-Lauf sowie einen Wasserkomplextest (200m) und einen 50-Meter-Sprint absolvieren mussten, ging es für die älteren Jahrgänge (Jugend B, Jugend A, Junioren und U23) über die 3.000 Meter auf die Laufbahn, gefolgt von einem 50-Meter-Schwimmsprint und einer 400-Meter-Schwimmstrecke.

Noah Krautwurst knackt die Schallmauer

Für das Highlight im Schwimmbecken sorgte Noah Krautwurst (Jugend B). In einem hochkarätig besetzten Feld bewies er seine Klasse im Wasser: Mit einer Zeit von 4:59,54 Minuten über die 400 Meter blieb er als einziger Athlet seiner gesamten Altersklasse unter der magischen 5-Minuten-Marke. Auch über die 3.000 Meter zeigte er mit 10:57 Minuten eine starke Performance. Diese Leistung sicherte ihm einen hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung.

Maximilian Noetzel: Der schnellste Läufer seines Jahrgangs

Maximilian Noetzel auf den letzten 100m

Auf der Laufbahn brannte Maximilian Noetzel (Schüler A) ein Feuerwerk ab. Über die 1.000 Meter distanzierte er das Feld und sicherte sich in hervorragenden 3:08 Minuten die absolute Bestzeit seines Jahrgangs (7s Vorsprung auf Platz 2). Zusammen mit seiner soliden Schwimmzeit im Wasserkomplextest von 4:22,90 Minuten (200m) untermauerte er seine Ambitionen für die kommende Saison im Nachwuchscup und erkämpfte sich in einem starken Teilnehmerfeldes den 4. Platz in seiner Altersklasse.

Emotionales Comeback von Luis Austinat

Besonders erfreulich aus Sicht der Geckos war auch die Teilnahme von Luis Austinat. Nach einer langwierigen und frustrierenden Lauf-Verletzungspause konnte er in Neuss endlich wieder ins Renngeschehen eingreifen. Mit schmerzfreien 10:58 Minuten über 3.000 Meter und einer soliden Schwimmzeit von 5:01 Minuten meldete er sich eindrucksvoll zurück und landete direkt mit dem 2. Platz auf dem Podium.

Laufstarke Geckos

Abgerundet wurde das starke Teamergebnis durch die Leistungen von Till Krautwurst und Julius Schneider die ihre enorme Laufstärke unter Beweis stellten.

Till Krautwurst (Jugend A) zeigte auf der Bahn ein taktisch mutiges Rennen. Über weite Strecken hielt er sich souverän im Führungstrio auf. Auf dem letzten Kilometer ergriff er die Initiative und setzte sich an die Spitze der Gruppe, um das Tempo hochzuhalten und die Konkurrenz unter Druck zu setzen. Auch wenn er der entscheidenden Attacke auf der letzten Runde nicht ganz folgen konnte, blieb die Uhr bei einer bärenstarken Zeit von 9:08 Minuten stehen. In der Kombination mit seiner soliden Schwimmleistung sicherte er sich damit den verdienten 3. Platz und den Sprung auf das Podium.

In der Altersklasse der Junioren präsentierte sich Julius Schneider ebenfalls in Top-Form auf der Laufstrecke. Gemeinsam mit Jalon Frensch (TriTeam Siegerland), der für das Bundesliga-Team der Tri-Geckos startet, lieferte er ein hervorragend gepacetes Rennen ab. Julius überquerte die Ziellinie nach 9:33 Minuten, dicht gefolgt von Jalon (9:35 Minuten). Beim anschließenden Schwimmen musste Julius dem langen Wettkampftag etwas Tribut zollen; dort blieb er hinter seinen eigenen Erwartungen deutlich zurück. Dennoch reichte es in der Endabrechnung für einen starken 5. Platz (Jalon Platz 3).

Komplettiert wurde das hervorragende Abschneiden der Dortmunder Delegation durch Julia Grandt, die trotz eines schwierigen Tages in der Jugend B mit einer soliden Leistung den 10. Platz belegte.